5 Tipps
Für Mehr Kunden per Webseite

Diese Tipps sind ideal wenn du...

gerne mehr Kontaktanfragen/Verkäufe mit deiner Webseite hättest

über deine Webseite verkaufst oder Termine vereinbarst

deine Webseite selbst oder über eine Agentur anpassen kannst

Starten wir!

Webseiten sind schon seit langem mehr als nur eine digitale Visitenkarte. Mit Corona ist der Internetauftritt für viele Unternehmen plötzlich auch zum Haupt-Vertriebskanal geworden.

Dieser Internetauftritt muss wie die physischen Verkaufsflächen stetig verbessert werden um Kunden regelmäßig überzeugen zu können. Wir wollen heute zeigen wie man mit 5 Methoden die eigene Webseite zum wahren Kundenmagneten macht:

Tipp #1
Der Webseitenaufbau muss wie ein Verkaufsgespräch sein

Der Aufbau einer Webseite bestimmt welche Informationen und Bilder der Kunde wann und wo zu sehen bekommt. Um den idealen Webseitenaufbau zu finden kannst du dir ein bekanntes Vorbild nehmen, nämlich deine Verkaufsgespräche:

Die Parallele zwischen Verkaufsgespräch und Webseite

Ein physisches Verkaufsgespräch ist im Grundsatz nicht mehr als die Beantwortung der Fragen des Kunden. Also der Kunde fragt “Passt das Produkt in mein Budget?” und wir antworten mit “Ja, wir bieten ein Produkt in Ihrer Preisklasse an” - Im Idealfall ist für den Kunden der letzte Zweifel verschwunden und er kauft. Du musst auch auf deiner Webseite die richtigen Fragen beantworten um dem Kunden jeden Zweifel zu nehmen und zu überzeugen.

Die häufigsten Fehler und die richtigen Fragen

Fakt ist ein Großteil der Webseiten beantworten dem Kunden immer die gleichen 3 Fragen:

Wer bin ich?

Was mach ich?

Wie kannst du mich kontaktieren?

Diese Fragen interessieren zwar jeden Kunden, aber sie gehen nicht tief genug. Um einen Kunden zu überzeugen, müssen wir uns an seine Situation herantasten. Die folgenden Fragen behandeln die wichtigsten Einwände:

Wieso solltest du mit mir arbeiten?

Was unterscheidet mich von Mitbewerber?

Wie kannst du mit mir arbeiten?

TIPP!
Schreibe alle Fragen zusammen welche du von deinen Kunden regelmäßig bekommst, oder du unterbewusst als Verkaufsargument beantwortest.Vergleiche die Fragen mit der Website und notiere welche Fragen wirklich beantwortet wurden. Die ausstehenden Fragen müssen integriert werden!

Beispiel: So kann eine Frage in einer Webseite aussehen
Frage
Website

Tipp #2
Gib dem Kunden auf deiner Webseite was er will

Jetzt wo wir auf die Fragen des Kunden alle Antworten beisammen haben, müssen wir uns entscheiden welche Information wir an welcher Stelle platzieren.

Der durchschnittliche Kunde gibt dir 7 Sekunden

Die Abfolge von Information auf einer Webseite ist kritisch um möglichst viele Kunden anzusprechen und gleichzeitig Nutzer vom Abspringen abzuhalten, denn der durchschnittliche Kunde gibt einer Webseite laut Statistik nur 7 Sekunden um überzeugt zu werden. Wenn er bis dahin keinen Mehrwert für sich findet verlässt er die Webseite.

Deine Zielgruppe hat verschiedene Fokuspunkte

Jede Kundengruppe hat Produkte oder Verkaufsargumente welche ihnen mehr bedeuten und sie eher zum Kauf bringen. So werden Autofans zum Beispiel eher auf Leistung und Sportlichkeit achten, während die Familie sich durch Praktikabilität und Stauraum überzeugen lässt.
Wenn ich jetzt ein Autohändler bin muss ich mich natürlich fragen: “Zeige ich jetzt zuerst das Bild vom Sportcoupe oder doch den geräumigen SUV?

Die Antwort: Es hängt davon ab wie groß die beiden Zielgruppen sind. In diesem Fall sind es zum Beispiel 80% Familien und 20% Autofans, dementsprechend wird der Händler zuerst seine Aktion für SUV’s bewerben und erst danach die neuen Sportmodelle zeigen.

Die 80% Familien sehen durch die Sportmodelle noch keinen Mehrwert und könnten potenziell früh abspringen, der Auto-Enthusiast ist meistens schon mit der Marke vertraut und hat damit auch mehr Toleranz.

TIPP!
Überlege wer deine aktuellen Kunden wirklich sind und was ihnen am wichtigsten ist. Sortiere danach alle Verkaufsargumente absteigend nach Wichtigkeit.

Tipp #3
Integriere relevante Schlüsselwörter in deine Texte

Die Texte auf deiner Webseite müssen nicht nur deine Kunden überzeugen. Du musst auch Suchmaschinen wie Google zeigen das deine Webseite für potenzielle Kunden relevant ist. Das geschieht über Keywords, engl. für Schlüsselwörter. Das sind Begriffe welche im Kontext mit deiner Branche oft gesucht werden, so wäre das bei unserem Autohändler zum Beispiel: “Autokauf”, “Neuwagen kaufen”, “Gebrauchtwagenhändler” oder “Autohändler Wien”

Jeder Kunde welcher diese Begriffe sucht ist für unseren Autohändler ein potenzieller Kunde, jetzt müsste Google den Kunden nur noch seine Webseite vorschlagen. Aber das ist nicht ganz so einfach.

Die richtigen Keywords finden

Du fragst dich jetzt eventuell was deine Kunden genau im Internet suchen, diese Frage kann dir das kostenlose Internet Tool “UberSuggest” schnell beantworten. Gib einfach am Start bei “Domain” deine Domain ein und stelle das richtige Land ein, klicke dann auf “Suchen”:

Jetzt bekommst du eine Übersicht zu den Suchbegriffen mit welchen du am öftesten gefunden wurdest. Im Anschluss gibst du am besten auch die Domains deiner Konkurrenz ein, so findest du weitere effektive Keywords.

Die wichitgsten Tipps zur Verwendung von Keywords in Websitetexten

Schreibe in erster Linie für den Nutzer! Dabei gelten folgende Regeln:

Verwende Deine Keywords in allen Textabschnitten und, wo sinnvoll, in Überschriften.

Verwende auch Synonyme deiner Keywords.

Verwende die Keywords aber nicht zwanghaft und nicht zu oft.

Grammatikalische Anpassungen und notwendige Füllwörter wie Präpositionen sind erlaubt.

Schöner Schreibstil und Nutzerfreundlichkeit schlägt Keyword-Verwendung!

Tipp #4
Führe deinen Kunden zum Ziel

Die sog. Customer Story (engl. f. Kundengeschichte) ist der Weg welcher jeder Kunde von Erstkontakt bis zum Kauf durchlebt. Die Customer Story auf deiner Webseite beginnt sobald ein Kunde deine Webseite abruft und endet wenn er z.B. ein Produkt kauft oder einen Termin vereinbart. Auf diesem Weg musst du deinen Kunden unterbewusst zum Ziel führen. Das heißt jetzt nicht das man einfach einen großen roten “Kaufen”-Button auf die Homepage klatscht. Jeder Kunde muss auf seinem Weg zum Kauf gewisse Verkaufsargumente oder Informationen sehen um auch wirklich überzeugt zu werden.

Die Customer Story folgt dem Leitfaden des Verkaufsgesprächs

Wir sind wieder bei unserem Beispiel von Tipp #1, denn jetzt müssen wir den Kunden mit den aufgearbeiteten Informationen und Aufbau zum Kauf bringen. Um zu verstehen wie man selbst eine effektive Customer Story aufbauen kann, zeigen wir wieder ein Beispiel von unserem Autohändler:

1

Start der Story: Der Kunde ist auf der Homepage

2

Erste Entscheidung: Der Kunde scrollt auf der Homepage bis er ein Thema findet das ihn interessiert, unser Kunde sieht das Sportwagen-Segment und klickt auf “Mehr über unsere Sportmodelle erfahren”

3

Überblick schaffen: Der Kunde sieht die Auswahl der aktuellen Sportwagen-Modelle und sieht sich den Vergleich der Modelle an, hier sieht er die Funktionen, Daten und Preise der Autos. Er entscheidet sich für das günstigste Modell und klickt auf “Mehr über den Audi TT erfahren”

4

Gezielt verkaufen: Nun befindet der Kunde sich auf einer Seite welche im Detail auf den günstigen Sportwagen eingeht, hier bekommt er alle Verkaufsargumente präsentiert und sieht auch mehrfach einen “Probefahrt vereinbaren”-Button. Nach längerem Ansehen ist er überzeugt und klickt auf “Probefahrt vereinbaren” und vereinbart einen Termin

Diese Customer Story zeigt den simplen Ablauf eines Verkaufsgesprächs, die Fragen sind in diesem Fall:

1

Welcher Autotyp interessiert Sie?

Antwort: Ein Sportwagen.

2

Welche Ansprüche haben Sie? (Leistung, Funktionen, Preis)

Antwort: Das Modell “Audi TT” wird meinen Ansprüchen gerecht.

3

Sind Sie an einer Probefahrt interessiert?

Antwort: Ja, wann kann ich kommen?

Genau nach diesem Schema kannst auch du deine Customer Story aufbauen.

TIPP!
Nehme deine Fragen von Tipp #1 genauer unter die Lupe und überlege welche verschiedenen Kundentypen es bei dir gibt, welche ggf. auch eine eigene Customer Story benötigen.

Tipp #5
Schaue regelmäßig auf deine Konkurrenz

Das wirkt jetzt vielleicht offensichtlich, aber ein Großteil unserer bisherigen Website-Kunden hat sich nach eigener Aussage nicht oder nur selten mit der Konkurrenz im Internet auseinandergesetzt. Wenn wir jedoch gefragt haben wie das mit der physischen Konkurrenz aussieht, haben die meisten zugegeben das sie regelmäßig einen Blick auf die Verkaufsflächen der Konkurrenz werfen. Das ist auch ganz sinnvoll.Denn wenn der Friseur nebenan mit seiner neuen Außenbeleuchtung mehr Kunden anzieht als ich, sollte ich mir überlegen ob meine Fassade nicht auch ein Upgrade vertragen würde. Genauso muss man das auch im Internet betrachten.

Beobachte die Konkurrenz und rekonstruiere Änderungen

Beobachte wenn dein Konkurrent seine Webseite verändert. Jede Änderung zeigt ob z.B. ein Titel nicht gut funktioniert hat oder ein paar Texte keine relevanten Keywords beinhalten. Alle diese Informationen sind Fehler welche dir dein Konkurrent somit bereits abgenommen hat.

Orientiere dich an den "Gewinnern"

In den meisten Marktfeldern haben sich im Internet "Gewinner" etabliert welche über bis zu 80% Marktanteil verfügen. "Gewinner"-Webseiten kombinieren ein hohes Google-Ranking, intuitive Customerstories und einen überdurchschnittlich guten Webauftritt. Die "Verlierer" teilen sich die hart umkämpften restlichen 20% Marktanteil.

Oft sind die Gewinner größere Unternehmen mit hunderttausenden Euro Werbebudget, manchmal sind es aber auch Unternehmen welche erst durch das Internet groß geworden sind. Im Internet reichen nämlich auch begrenzte Mittel um mit den großen mithalten zu können, man muss sie nur richtig einsetzen.

Am Ende siegt die Originalität

Natürlich sollst du deine Konkurrenten nicht bis aufs letzte Detail klonen. Wichtig ist nur das du mit deinem Marktumfeld lernst und verstehst wo die Messlatte hängt. Denn wenn du zu den Gewinnern im Internet gehören willst reicht es nicht mit der Konkurrenz Kopf-an-Kopf zu rennen, du musst deutlich besser sein.

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